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PROJEKTE - MODUL 8

           

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Foto Modul 8
Zertifikatskurs "Interkulturelle Kompetenz für BeraterInnen und PädagogInnen"
Es wird ein Zertifikatskurs Interkulturelle Kompetenz für Berater und Pädagogen angeboten, die in den Bereichen Berufsorientierung / Berufsberatung / Berufsausbildung / Qualifizierungsmaßnahmen mit Jugendlichen unterschiedlicher kultureller Herkunft arbeiten. In vierzehn Bausteinen wird über den Zeitraum von zwei Jahren die Kompetenz aufgebaut, die für die pädagogische Arbeit mit zugewanderten und einheimischen Jugendlichen notwendig ist, um einerseits gegen Diskriminierung und Ausgrenzung zu schützen und andererseits für einen erfolgreichen Übergang in den Beruf zu befähigen. Der Kurs wird mit einem Zertifikat der Fachhochschule Düsseldorf abschließen. Die Effizienz eines solchen Kurses soll wissenschaftlich evaluiert werden.

Die Förderung interkultureller Kompetenz ist eine zentrale Forderung eines Konzeptes zum interkulturellen Lernen. Interkulturelle Kompetenz als berufliche Schlüsselqualifikation meint die Fähigkeit

 

  • interkulturelle Situationen und Zusammenhänge wahrzunehmen, sie mit ihren Problemstellungen zu erfassen und in ihren Chancen zu begreifen
  • das eigene Bedingungs-, Bezugs- und Wertesystem zu sehen und eigene Einstellungen, eigenes Verhalten und Handeln kritisch reflektieren zu können.
  • Interkulturelle Prozesse zu initiieren, Diskriminierungen gegenzusteuern und Benachteiligungen abzubauen.
  • Sensibilität für und in interkulturellen Lernprozessen bei anderen zu fördern und zu entwickeln.
  • Konflikte im interkulturellen Kontext wahrnehmen und bearbeiten zu können.
  • Wissen anzueignen (Migrationsgeschichte, rechtliche Situation, kulturelle Orientierungen, Jugendkulturen, Prävention von Abweichung, geeignete Methoden zu kennen)
  • Das Gelernte in die Struktur der eigenen Organisation übertragen zu können.

Bezogen auf die TeilnehmerInnen verfolgt der Zertifikatskurs vor allem die Ziele, eine kritische Selbst- und reflektierte Fremdwahrnehmung zu fördern und eine Sicht von interkulturellem Lernen als personaler Haltung und pädagogischem Prinzip zu entwickeln. Wesentliches Anliegen ist es, sich selbst (als MultiplikatorIn) als Teil einer interkulturellen Situation zu begreifen und eigenes Verhalten und Einstellungen auf der Grundlage von geschulter Wahrnehmung und mehr Wissen (des Eigenen und des Fremden) reflektieren zu können.

 

Jeweils in der Mitte und gegen Ende der Fortbildungsreihe sind zwei Bausteine Organisationsentwicklung vorgesehen, die den Transfer des Kompetenzzuwachses für die eigene Organisation anzielen. Die im Rahmen des Zertifikats vorgesehene schriftliche Arbeit wird den Teilnehmern zur Aufgabe machen, darzulegen, wie sie den eigenen Wissens- und Erkenntniszuwachs für die eigene Praxis und Organisation nutzbar machen werden.

Die wissenschaftliche Evaluation wird den Kompetenzaufbau des einzelnen und die Nutzbarmachung für die eigen Berufspraxis bzw. Organisation auf den Prüfstand stellen.

Der Zertifikatskurs ist ein Kooperationsprojekt des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Fachhochschule Düsseldorf und der Hauptstelle RAA. Es wurden 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Berufsschulen, der außerbetrieblichen Ausbildung, Arbeitsamt, Beratungsstellen und RAA ausgewählt.

Teilnehmer des Zertifikatskurses in England
Vom 15. bis 25. Mai 2003, tauschten 24 BerufsberaterInnen, PädagogInnen und SozialarbeiterInnen ihren Job in Nordrhein-Westfalen gegen einen ähnlichen Arbeitsplatz in Leeds oder Manchester.
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Modul 8
Zertifikatskurs
"Interkulturelle Kompetenz
für BeraterInnen und PädagogInnen":

Dr. Monika Springer-Geldmacher
Tel.: 0201/8328304
E-Mail:
springer-geldmacher.hauptstelle@raa.de

Ioanna Zacharaki und Manfred Hoffmann, Diakonisches Werk der ev. Kirche im Rheinland
Tel.: 0211/6398-253 bzw. -319

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